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01. Juli 2022 - 02:25
 

Barack Obama bekommt Friedensnobelpreis

VerschiedenesDas norwegische Nobel-Komitee hat dem seit Januar amtierenden US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama den Friedensnobelpreis zuerkannt. In einer Mitteilung würdigen sie den Politiker für sein "außerordentliches Bemühen um den Ausbau der internationalen Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen den Menschen". Sehr wichtig sei Obamas Hinwirken zu einer Welt ohne Atomwaffen. Zudem spielten die USA im Kampf gegen den Klimawandel nun eine konstruktivere Rolle als zuvor.

Das norwegische Nobelpreiskomitee versuche seit 108 Jahren genau jene Bemühungen voranzubringen, für die Obama stehe. Es unterstützt laut Mitteilung Obamas Appell, dass alle Menschen gemeinsam Verantwortung teilen und globale Antworten auf globale Probleme finden müssen. Der US-Präsident habe bereits ein neues Klima für die internationale Politik geschaffen, multilaterale Diplomatie habe eine zentrale Bedeutung wiedergewonnen, das komme den Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen zu Gute.

Obama hatte erstmals im April in Prag seine Vision einer Welt ohne Atomwaffen präsentiert. Im September leitete er als erster US-Präsident eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Dabei wurde eine Resolution verabschiedet, in der zur Schaffung einer atomwaffenfreien Welt aufgerufen wird.

Links:
- Quelle
- Nobelpreisen 2009: Literatur, Chemie, Physik und Medizin-Nobelpreis

Kommentare

#1   Dazhar , 09. Okt 2009 - 17:00
Kommentar von Markus Lippold

Nobelpreis ist eine Bürde für Obama - Der Preis kommt zu früh


Überzeugend begründet das Nobelpreis-Komitee die Verleihung des Preises an Obama. Doch es fällt eine Fehlentscheidung. Denn die Verleihung ist eine Bürde für den US-Präsidenten, der Gefahr läuft, sich zu verheben.

Es ist ein Preis auf Vorschuss, ein Ansporn, eine Erwartungshaltung, ein Aufbruchsignal. Und es ist ein hohes Risiko für das Ansehen des Friedensnobelpreises, wenn der neue Preisträger – US-Präsident Barack Obama – die hohen Erwartungen nicht erfüllen kann. Das Komitee begründet seine Entscheidung mit den diplomatischen Vorstößen, mit denen Obama ein neues internationales Klima geschaffen habe und nennt vor allem sein Eintreten für atomare Abrüstung und Klimaschutz.

Das Komitee hat Recht: Obama ist ein Hoffnungsträger, der mit wenigen Reden – zum Beispiel in Prag und Kairo – ein Umlenken der amerikanischen Außenpolitik signalisiert hat. Er wendet sich von der Politik seines Vorgängers George W. Bush ab. Sicher ist die Preisverleihung auch gegen dessen aggressives Auftreten gerichtet. Obama geht es um Klimaschutz, er versucht, das Verhältnis zur muslimischen Welt zu verbessern und – dies vor allem – macht die USA wieder zu einem Partner im internationalen Gefüge und gegenüber internationalen Organisationen...

Link: http://www.n-tv.d...41159.html
#2   j1nzo , 10. Okt 2009 - 03:08
irgendwo find ichs schon gut, obama scheint n guda junge zu sein.
hoffentlich nicht zu überfrüht...
lasst den doch erstmal was leisten.
#3   mastarpi , 11. Okt 2009 - 10:52
Für mich ist das ne Verramschung.. das wertet den Nobelpreis enorm ab.
#4   Garfield , 11. Okt 2009 - 17:04
... hats aber leider die letzten Jahre schon öffters gegeben, Leider (was sollte der Preis für Al Gore?!?!?) Ist halt schade, wenn man nichts besseres hat. Lieber einmal nicht verleihen, wäre ehrlicher (und auchnicht das erste mal!)

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