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26. Oktober 2020 - 04:19
 

DirectX 11: Battlefield-Engine Frostbite bereits portiert

SpieleIm Rahmen der GDC 2009 hat der Entwickler der Battlefield-Engine Frostbite, DICE, einen Einblick in die Portierung der Engine nach DirectX 11 gegeben. Johan Anderson, Rendering Architect bei DICE, hat auf der GDC über die Frostbite-Engine berichtet, welche Basis der neueren Battlefield-Spiele ist.

Am Anfang der Portierung nach DirectX 11 stand eine Cross-Plattform-Engine (PC, Xbox 360, PS3), die einen exklusiven DirectX-10-Renderpfad mit 10.0- und 10.1-Features besaß. Die eigentliche Portierung der Engine von DirectX 10 nach DirectX 11 ging nach Angaben von Anderson in rund drei Stunden vonstatten. Die meiste Arbeit war durch Suchen und Ersetzen innerhalb des Engine-Codes zu erledigen.

Da es aktuell noch keine DirectX-11-Hardware und entsprechende Entwickler-Tools gibt, hat man bei Frostbite einen Switch in den Compiler eingebaut, der zwischen DirectX 10 und DirectX 11 hin- und herschaltet. Man ist sich bei DICE sicher, dass die CPU-Last bei API-Aufrufen durch DirectX-11-Treiber deutlich reduziert werden kann. Die Frostbite DirectX-11-Engine bietet unter anderem HDR-Textur-Komprimierung, Compute Shader und Hardware-Tesselation für Charaktere und Gelände.

DirectX 11 ist unter anderem in DirectX 11 - Schnittstelle für Grafikkarten in Windows 7 und Vista sowie in DirectX-11: Compute-Shader auf der GDC 2009 in Aktion ein Thema.

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- Quelle

Kommentare

#1   mastarpi , 16. Apr 2009 - 10:16
Naja.. ich vermute die wollen damit ein wenig Aufmerksamkeit erregen. Ob die Grafik dann wirklich anders aussieht wage ich erstmal noch zu bezweifeln. Der Vorteil ist natürlich, dass bei einem Erfolg wie ihn BF2 verbuchen kann/konnte, man dann ja in 2 oder 3 Jahren ein Grafikupdate machen könnte. Also zu einer Zeit in der DX11 ordentlich ausgereizt werden kann und vor allem auch Hardware dafür erschwinglich ist.
Wink
#2   j1nzo , 16. Apr 2009 - 11:13
stimme dir zu masta.
die grafik würde wohl anders aussehen, wenn es schon dx11 karten gäbe.
so können sie ja nur abschätzen aufgrund von spekulationen und wagen aussagen seitens nvidia und amd, wie leistungsfähig die karten werden...
wäre dumm, eine engine zu programmieren, die zwar grossartig ist, allerdings nicht lauffähig bei aktueller hardware.
viel interessanter finde ich:

Die eigentliche Portierung der Engine von DirectX 10 nach DirectX 11 ging nach Angaben von Anderson in rund drei Stunden vonstatten.


das lässt entweder darauf schliessen, dass man so wenig erfahrung bestitz, so dasss es kaum einen unterschied zwischen dx10 und 11 geben wird.
oder, dass dx10 bereits so "entstaubt"/fortschrittlich ist, dass man schnell und ohne grosse probleme "umziehen" kann.

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