
Leider ist mal wieder von einen massiven
Angriff von Hackern auf die Datenbanken der Battlefield-Spieler zu berichten. Ziel der Attacke ist dieses Mal nicht nur das Punkte-System, sondern offenbar auch massenhaft Accounts von Spielern. Unklar bleibt jedoch auch nach einer Woche, welchen Gesamtumfang der Angriff hat und was DICE und EA dagegen tun wollen.
Was bisher geschah
Wie bereits bei den vorherigen Angriffen arbeiten die Hacker mit manipulierten Servern, mittels denen verfälschte Daten ins Ranking eingespielt werden. Da es diesmal gleich eine ganze Reihe von Spielern erwischt hat, die zudem zum größten Teil noch nicht einmal selbst online waren, scheinen die Accounts über PID-Spoofing gekapert worden zu sein. Dabei wird über eine spezielle Software der Account über die Player-ID übernommen, die auf jeder Seite für Spieler-Statistiken leicht einsehbar ist. Ungewöhnlich bleibt dennoch die hohe Zahl der Fälle.
Keine Reaktion von EA
Obwohl die Aktion bereits eine Woche zurückliegt, ist von Seiten EAs bisher noch keine Reaktion auf den offiziellen Kommunikationswegen erfolgt. Laut
einer Meldung auf der Website des Clans logiX eSports aus der vergangenen Woche arbeitet EA an einer Lösung des Problems. Ein Community-Update steht jedoch weiterhin aus. Laut einem
Eintrag im Forum des Publishers ist offenbar eine kurze Note geplant, die jedoch bisher nicht veröffentlicht wurde. Die Quelle ist
eine Nachricht durch einen Mitarbeiter von DICE.
Schlechte Kommunikationspolitik
Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang die Frage, ob die Angreifer Zugang zur Datenbank erlangt haben oder es wirklich nur ein massiiver Angriff durch Spoofer war. Da in der Vergangenheit mehrfach umfangreiche Listen mit kompletten Kontodaten im Internet veröffentlicht wurden, kommt diesem Aspekt eine besondere Bedeutung zu. Im Forum von EA gibt es jedoch bisher keine Reaktionen von offizieller Seite, obwohl bereits mehrere Spieler nachgefragt haben.
Links:
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Quelle
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EA-Forum